Heilsame Klangreise
von Günter Borgemeister
von Günter Borgemeister
Von alters her gelten Klänge als
wirkungsvolles Mittel, um Körper, Seele und
Geist in Harmonie zu bringen. Carlo
Mausini, Student an der Academy of Sound,
Color and Movement in Kalifornien, bietet
in seinem Haus am Bodensee jedem
Interessierten eine tiefgreifende Erfahrung
mit Klang und Meditation. Ich habe ihn dort
besucht.
Schwackenreute, ein kleines Dorf am Bodensee, ist das Ziel meiner Verabredung mit Carlo, dem Kinderclown. Ein freundliches umgebautes Bauernhaus, bunt und kunstvoll angemalt, mit einem Keramikschild an der Haustüre, empfängt mich einladend.
Carlo begrüßt mich freundlich und führt mich in den ausgebauten, sehr gemütlich und farbenfroh eingerichteten Dachboden.
Die Sonne scheint wärmend durch das Dachfenster auf eine riesige Anordnung von Klangröhren, Tubular Bells. Auf dem blauen Teppich steht eine Holzliege, die sich bei genauerem Hinsehen als Musikinstrument entpuppt. Auf der Unterseite der Liege sind 108 gleich gestimmte Saiten angebracht. Doch davon später mehr.
Ich bin sehr beeindruckt von der imposanten Anordnung goldener Röhren, die an einem großen Holzflügel hängen. Carlo erklärt mir, dass Tubular Bells nach ganz bestimmten Harmonien exakt gestimmt sind und mit ihren Obertönen eine heilsame Wirkung entfalten. Hinter der Klangliege befindet sich eine Anordnung von Seidentüchern in allen Regenbogenfarben.
Schwackenreute, ein kleines Dorf am Bodensee, ist das Ziel meiner Verabredung mit Carlo, dem Kinderclown. Ein freundliches umgebautes Bauernhaus, bunt und kunstvoll angemalt, mit einem Keramikschild an der Haustüre, empfängt mich einladend.
Carlo begrüßt mich freundlich und führt mich in den ausgebauten, sehr gemütlich und farbenfroh eingerichteten Dachboden.
Die Sonne scheint wärmend durch das Dachfenster auf eine riesige Anordnung von Klangröhren, Tubular Bells. Auf dem blauen Teppich steht eine Holzliege, die sich bei genauerem Hinsehen als Musikinstrument entpuppt. Auf der Unterseite der Liege sind 108 gleich gestimmte Saiten angebracht. Doch davon später mehr.
Ich bin sehr beeindruckt von der imposanten Anordnung goldener Röhren, die an einem großen Holzflügel hängen. Carlo erklärt mir, dass Tubular Bells nach ganz bestimmten Harmonien exakt gestimmt sind und mit ihren Obertönen eine heilsame Wirkung entfalten. Hinter der Klangliege befindet sich eine Anordnung von Seidentüchern in allen Regenbogenfarben.
Ich fühle mich spontan sehr wohl, auch die
sehr freundliche und einladende Art von
Carlo lassen mich hier wie zuhause fühlen.
Er nimmt einen großen Stössel und schlägt die größte der Klangröhren an. Der Raum ist erfüllt von einem alles durchdringenden, sehr angenehmen, abgrundtiefen Basston. Der Ton breitet sich nicht nur im Raum aus, sondern auch in meinem Körper, ich fühle mich gewärmt.
Carlo erklärt, ich solle mich mit dem Rücken in die Nähe der Röhre stellen. Nun nimmt der Ton Besitz von mir und ich werde fast zu diesem Klanggebilde, das mich sanft und sehr langsam verklingend, in eine tiefe Ruhe versetzt.
Wir beschliessen, zuerst einmal eine Klangbehandlung durchzuführen. Ich habe das Gefühl, dass ich in dem meditativen Zustand, der durch die Klangröhre erzeugt wurde, verbleiben will.
Also lege ich mich auf die Klangliege. Vor der Liege steht ein Tisch mit verschieden grossen Stimmgabeln, Duftfläschchen und einem kleinen Lichtrad mit diversen Farbfiltern.
Zuerst nimmt Carlo eine dieser Stimmgabeln, schlägt sie an, hält sie nacheinander sanft an zwei Punkte meines Körpers und leuchtet mit einem intensiven blauen Licht auf diese Stellen. Zuerst am Fussgelenk. Er wird mir später sagen, dass die gewählten Akupunkturpunkte genau bestimmten Meridianen zugeordnet sind.
Ich spüre den Ton der Stimmgabel, zuerst am Knöchel, dann, wie er sich durch meinen Körper ausbreitet, bis hoch in den Kopf. Meine Meditation wird tiefer, und ich lasse alles geschehen.
Er nimmt einen großen Stössel und schlägt die größte der Klangröhren an. Der Raum ist erfüllt von einem alles durchdringenden, sehr angenehmen, abgrundtiefen Basston. Der Ton breitet sich nicht nur im Raum aus, sondern auch in meinem Körper, ich fühle mich gewärmt.
Carlo erklärt, ich solle mich mit dem Rücken in die Nähe der Röhre stellen. Nun nimmt der Ton Besitz von mir und ich werde fast zu diesem Klanggebilde, das mich sanft und sehr langsam verklingend, in eine tiefe Ruhe versetzt.
Wir beschliessen, zuerst einmal eine Klangbehandlung durchzuführen. Ich habe das Gefühl, dass ich in dem meditativen Zustand, der durch die Klangröhre erzeugt wurde, verbleiben will.
Also lege ich mich auf die Klangliege. Vor der Liege steht ein Tisch mit verschieden grossen Stimmgabeln, Duftfläschchen und einem kleinen Lichtrad mit diversen Farbfiltern.
Zuerst nimmt Carlo eine dieser Stimmgabeln, schlägt sie an, hält sie nacheinander sanft an zwei Punkte meines Körpers und leuchtet mit einem intensiven blauen Licht auf diese Stellen. Zuerst am Fussgelenk. Er wird mir später sagen, dass die gewählten Akupunkturpunkte genau bestimmten Meridianen zugeordnet sind.
Ich spüre den Ton der Stimmgabel, zuerst am Knöchel, dann, wie er sich durch meinen Körper ausbreitet, bis hoch in den Kopf. Meine Meditation wird tiefer, und ich lasse alles geschehen.
Die ganze Prozedur dauert vielleicht 15
Minuten. Mein Zeitgefühl habe ich
inzwischen verloren. Ich fühle mich sehr
entspannt.
Nachdem er diese Behandlung mit unterschiedlichen Stimmgabeln und Farbfiltern an verschiedenen Punkten wiederholt hat, höre ich plötzlich sanfte, sehr harmonische Klänge. Carlo liegt unter der Liege und spielt auf den 108 Saiten, deren Vibrationen sich über das Resonanzholz der Liege direkt in meinen Körper ausbreiten. Ich fühle, wie die Klänge intensiver werden, und wie sich eine Vielzahl von Obertönen daraus entwickeln, mich umschmeicheln und durchdringen.
Ich merke, dass ich kaum atme, so intensiv ist die Entspannung. Nach einiger Zeit höre ich Carlo dazu singen, es entfaltet sich ein orchestrales Klanggebilde.
Vielleicht eine halbe Stunde später wird das Spiel leiser und hört schliesslich auf. Schade, ich hätte gerne noch sehr lange weiter gelauscht. Aber es kommt noch besser.
Carlo beginnt, einige der Tubular Bells, die sich genau über mir befinden, anzuschlagen. Die Klänge und ihre Obertöne erfüllen den Raum.
Die Harmonien scheinen mich auf vielen Ebenen zu berühren und versetzen mich in eine noch tiefere Meditation. Wie lange die ganze Prozedur schliesslich dauert, weiss ich nicht. Es müssen wohl noch einmal 20 oder 30 Minuten gewesen sein.
Ich bleibe noch auf dem Instrument liegen und habe etwas Mühe, wieder in die Welt zurückzufinden. Als ich schliesslich aufstehe, fühle ich mich sehr entspannt, klar und bis ins Innerste gewärmt, ein Gefühl, dass noch einige Tage anhalten sollte.
Ich werde wiederkommen.
Nachdem er diese Behandlung mit unterschiedlichen Stimmgabeln und Farbfiltern an verschiedenen Punkten wiederholt hat, höre ich plötzlich sanfte, sehr harmonische Klänge. Carlo liegt unter der Liege und spielt auf den 108 Saiten, deren Vibrationen sich über das Resonanzholz der Liege direkt in meinen Körper ausbreiten. Ich fühle, wie die Klänge intensiver werden, und wie sich eine Vielzahl von Obertönen daraus entwickeln, mich umschmeicheln und durchdringen.
Ich merke, dass ich kaum atme, so intensiv ist die Entspannung. Nach einiger Zeit höre ich Carlo dazu singen, es entfaltet sich ein orchestrales Klanggebilde.
Vielleicht eine halbe Stunde später wird das Spiel leiser und hört schliesslich auf. Schade, ich hätte gerne noch sehr lange weiter gelauscht. Aber es kommt noch besser.
Carlo beginnt, einige der Tubular Bells, die sich genau über mir befinden, anzuschlagen. Die Klänge und ihre Obertöne erfüllen den Raum.
Die Harmonien scheinen mich auf vielen Ebenen zu berühren und versetzen mich in eine noch tiefere Meditation. Wie lange die ganze Prozedur schliesslich dauert, weiss ich nicht. Es müssen wohl noch einmal 20 oder 30 Minuten gewesen sein.
Ich bleibe noch auf dem Instrument liegen und habe etwas Mühe, wieder in die Welt zurückzufinden. Als ich schliesslich aufstehe, fühle ich mich sehr entspannt, klar und bis ins Innerste gewärmt, ein Gefühl, dass noch einige Tage anhalten sollte.
Ich werde wiederkommen.